Intensivsport im Berufsalltag - geht das? Ein spannender Sportbericht über unseren Projektleiter Philipp Rapp

"If it doesn't challange you, it doesn't change you."

(Fred Devito)


Das Sport unsere Gesundheit positiv beinflusst und unsere körperliche Leistungsfähigkeit nachhaltig verbessert, ist längst bekannt. 


Doch wissen Sie um die besondere Bedeutung von regelmässigen Trainingseinheiten? Und wie sich das Training in einen anspruchsvollen Arbeitsalltag integrieren lässt? Ist Höchstleistung in beiden Bereichen gleichzeitig möglich?


Diese spannenden Fragen beantwortet uns Philipp Rapp, Projektleiter bei der SSE Engineering seit Frühling 2018. Nebst seinem täglichen Einsatz als Projektleiter im Bereich Pharma trainiert er intensiv für die Teilnahme am Ironman Italy Emilia-Romagna. 


Die wichtigste Erkenntnis in einem Satz: eine durchdachte Planung ist wichtig und hilfreich, nutzen Sie den Weg zur Arbeit als Sporteinheit und setzen Sie Prioritäten und realistische Ziele. 

Eine "kleine" Morgensession von Philipp am 27.6.19
(Ja, es war sehr heiss an diesem Tag!)

Name: Philipp Rapp

 

Alter: 34 Jahre

 

Privates: Verheiratet mit Yvonne

 

In der SSE seit: 2018

 

Sportliches / Finisher:

 

  • Zürich Marathon
  •  Jungfrau Marathon
  • Halbdistanz Ironman Rapperswil (CH), Wiesbaden (D), Barcelona (E)

5 Fragen an Philipp Rapp

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Philipp,  du warst im Mai dieses Jahres am Ironman-70.3-Rennen in Barcelona. Wie hast du dich für diesen Triatlon vorbereitet?

(Zur Info: besteht aus 1,9 km (1,2 Meilen) Schwimmen, 90 km (56 Meilen) Einzelzeitfahren ohne Drafting und 21,1 km (13,1 Meilen) Laufen. Der Name leitet sich aus der Summe der Einzeldistanzen von 70,3 Meilen ab. 

Die Trainings für die drei Disziplinen machen rund 10 bis 15 Stunden pro Woche aus. Wobei für das Schwimmen am wenigsten Zeit aufgewendet wird und für das Radfahren am meisten. Zusätzlich gibt es tägliche Übungen für die Beweglichkeit und die Rumpfstabilität.

Gleichzeitig arbeitest du 100% bei der SSE als Projektleiter - fehlen dir nicht oft die Stunden am einen oder anderen Ort?

Seit dem berfusbegleitendem Studium EMBA für Projektmanagement habe ich tatsächlich auf 90% reduziert (breites Grinsen im Gesicht). Wir alle haben die gleichen 24 Stunden am Tag zur Verfügung. Es kommt vor allem auf die Planung und Organisation an. Mein Tag beginnt um 5 Uhr, und das auch an den Wochenenden. Sicherlich ist es speziell, wenn der Kalender von 5 Uhr bis 20 Uhr fast durchgehend ausgefüllt ist, aber ich setze mir eben diese Termine fix im beruflichen wie im privaten Bereich.

Spannende Frage für viele von uns: Wie motivierst du dich, immer wieder und immer weiter zu trainieren? Hast du nie "Null Bock" je nach Wetter (z.B. jetzt im Sommer, wo es so oft sehr heiss ist)?

Der innere "Schweinehund" ist mein täglicher Begleiter. "Es ist doch viel zu heiss. Es ist doch viel zu nass. Die Couch ist doch so bequem. Wir waren doch gestern schon so lange unterwegs." Je mehr Einheiten du absolvierst, desto mehr Begegnungen hast du mit diesen Hürden.

Es ist jedoch die Visualsierung meines Zieles, welche mich jeden Tag daran erinnert, warum ich das alles auf mich nehme.

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Hast du einen Geheimtipp für unsere Leser? Ein Anti-Innerer-Schweinehund-Tipp? Oder einen Trainings-Geheimplan?

Lesen! Mir persönlich helfen Bücher.

Das Buch "Slight Edge - Der kleine Vorsprung" von Jeff Olson ist mein ständiger Begleiter. Es kommt auf die kleinen Dinge an – die täglichen Aktivitäten. Zerteile das Projekt, dein Wettkampf in kleine Stücke, am besten auf die kleinste Einheit pro Tag. Wenn du dann jeden Tag konsequent diesen Schritt machst, wirst du jeden Tag besser.


Ein weiteres Buch, was mir immer wieder zum Erfolg verhilft, ist "Eat that Frog" von Brian Tracy. Nimm deine grösste Herausforderung, deine schwierigste Aufgabe jeden Tag gleich als erstes in Angriff und erledige sie. Alles andere wird dir dann leichter fallen.

Und das Allerwichtigste an jedem Plan; du musst ihn UMSETZEN.

Letzte Frage - wie hilft dir der Sport in deinem Arbeitsalltag als Projektleiter? Gehst du immer topmotiviert und sportlich an den Projektstart?

Durch die Aktivität bereits am Morgen komme ich frisch und voller Energie an den Arbeitsplatz. Aber auch der sportliche Ausgleich hilft an schwierigen und hektischen Tagen Stress zu vermeiden oder zumindest abzubauen.

Zudem weiss ein Sportler, dass nicht immer alles nach Plan geht, dass man mehr leisten kann, als man sich zu Beginn zutraut und sicherlich, dass Aufgeben keine Option ist, auch wenn es mal hart ist.

Impressionen aus dem Sportalltag von Philipp Rapp

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